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1000 Unterschriften gegen höhere Mieten
Der Mieterbeirat hat in den vergangenen Wochen fleißig Unterschriften gesammelt: Aus Protest gegen einen Senatsbeschluss vom Ende des vergangenen Jahres. Demzufolge werden Fördermittel gestrichen, so dass die Mieten in den Sozialwohnungen in der High-Deck-Siedlung um 13 Cent pro Quadratmeter im Jahr steigen werden.
13 Cent pro Quadratmeter - das klingt zunächst nicht nach sehr viel. Doch übers Jahr kommt so eine Mietsteigerung von durchschnittlich 100 Euro zusammen. "Wir halten dies für eine nicht zumutbare finanzielle Belastung", so Mietersprecher Harry Simon in einem Brief an die zuständige Senatorin Ingeborg Junge-Reyer. Denn es sind nicht diese 100 Euro allein, die den meisten Bewohnern der High-Deck-Siedlung fehlen. Sie sind auch von anderen finanziellen Einschnitten betroffen: Zuzahlungen in Folge der Gesundheitsreform, steigende Betriebskosten, Erhöhung der BVG-Preise. Die Einnahmenseite bleibt bei den meisten hingegen bestenfalls stabil: Die Renten steigen nicht, durch Hartz IV und sinkende Lohn- oder Gehaltszahlungen haben viele Mieter im kommenden Jahr sogar weniger Geld zur Verfügung.
Die Bemühungen des Quartiersmanagements, die letzten "Selbstzahler" in der Siedlung zu halten, würden durch die Mieterhöhungen konterkariert, schreibt Simon in seinem Brief an die Senatorin. Der Mieterbeirat fordert die Senatsverwaltung deshalb auf, den Förderabbau sofort zu stoppen. Gemeinsam mit den Unterschriftenlisten wurde der Brief an die Senatsverwaltung geschickt. Kopien gingen auch an die STADT UND LAND und die Bezirksverwalung.







