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Bien venidos! - Bürgermeister aus Buenos Aires besuchte die High-Deck-Siedlung

Der Regierungschef der argentinischen Metropole ist zur Zeit in Berlin, weil die beiden Städte ihre zehnjährige Partnerschaft feiern. Noch wesentlich deutlicher als bei uns prallen in Buenos Aires die Gegensätze von Arm und Reich aufeinander. Ibarra ist deshalb sehr an den Berliner Erfahrungen mit dem Quartiersmanagement interessiert. In der High-Deck-Siedlung wollte er sich deshalb vor Ort informieren und mit Experten fachsimpeln.

Nach dem Gespräch im "mittendrin" besuchte die Delegation die Grundschule in der Hänselstraße. Schulleiterin Astrid-Sabine Busse erläuterte dort das Konzept der Ganztagsschule. Spontan sicherte Ibarra Hilfestellung bei der Suche nach einer Schule in seiner Heimatstadt zu, um eine Internet-Partnerschaft aufzubauen. Als Vertreter einer fußballbegeisterten Nation nutzte er anschließend die Gelegenheit zu einem kurzen Spiel mit einigen Schülern.

Die beiden Quartiersmanagerinnen aus der High-Deck-Siedlung stellten bei dem Gespräch im Nachbarschaftstreff "mittendrin" zunächst die Siedlung vor. Anhand von Fotos erläuterte Ines Müller dann einige Projekte: Den Computertreff 40Plus, die Putzaktionen, die Küche der Nationen und den Nachbarschaftstreff selbst. Von besonderem Interesse war die Frage, wie es gelingt, die Menschen in die Aktivitäten mit einzubeziehen.
Sehr beeindruckt waren die Argentinier von den finanziellen Möglichkeiten in Deutschland. Den Betrag von einer Million Mark als Quartiersfonds in die Verwaltung der Bewohner zu geben, davon kann man in dem wirtschaftlich arg gebeutelten südamerikanischen Staat wohl nur träumen.







