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Buenos Aires in zehn Tagen

Zehn Tage reichen sicher nicht, um eine Metropole wie die argentinische Hauptstadt Buenos Aires wirklich kennenzulernen. Doch einen interessanten Einblick erhielten die beiden Reisenden aus Berlin allemal. Mit Film- und Fotoaufnahmen ließen sie die High-Decker am vergangenen Mittwoch im gut besuchten "mittendrin" daran teilhaben. Auch an den unangenehmen Erfahrungen. Zu den unangenehmsten gehörte sicherlich der Diebstahl von Reimund Schulzes Handgepäck samt Fotokamera und Insulin-Ration auf dem Umsteige-Flugplatz Madrid. Schulze musste seine Reise daraufhin unterbrechen, kam wohlbehalten einen Tag später in Buenos Aires an und von da ab konnten die beiden die Reise genießen.
Sie lernten die Schokoladenseiten der argentinischen Hauptstadt ebenso kennen wie die Schattenseiten: Luxuriöse Einkaufszentren mit herrlichen Deckengemälden, die man getrost als Konsumtempel bezeichnen kann. Ein von modernen Hochhäusern dominiertes Stadtzentrum, daneben historische Gebäude wie der Präsidentenpalast, als grüne Oasen gestaltete Plätze, die den chaotischen Verkehr ringsum vergessen lassen. Die Pracht in einigen Vierteln steht in großem Gegensatz zu den Armenvierteln in der Nähe des Hafens, wo die Menschen in Wellblechhütten ihr Leben fristen und Touristen angewiesen werden, im Bus zu beiben. Und dann ist da noch die bunte Künstlerkolonie La Bocca, wo die Touristen sich mit Souvenirs eindecken können. Doch egal ob in reichen oder armen Gegenden - der Tango ist in Buenos Aires allgegenwärtig und wird zur Freude von Touristen und Einheimischen auf der Straße getanzt.
Einen Eindruck vom Landleben verschafften sich die beiden Reisenden durch einen Ausflug zu den Gauchos. Höhepunkt der Reise war aber sicherlich die Eröffnung der Ausstellung über die Neuköllner Quartiersmanagementgebiete im Rahmen der Partnerschaft Berlin-Buenos Aires (wir berichteten). Die High-Deck-Siedlung ist dort mit 111 Familienportraits aus dem Projekt "...und ein Foto für Sie" vertreten.







