Top Themen
Country-Fans in der ganzen Welt lauschen Sendung aus dem Michael-Bohnen-Ring

Man kennt sich in der Country-Szene. Und so ist auch "Wernis Western Welle" bei Country Freaks längst ein Begriff. Und das weltweit. Denn seit vier Jahren moderiert Werner Hinze jeden Dienstag seine eigene Country-Show. Die Hörer verfolgen die Sendung über Computer - interaktiv. Per e-mail oder Telefon können sie ihre Musikwünsche äußern oder Grüße senden.
Die meisten Musikwünsche kann Werner Hinze leicht erfüllen. Denn seine CD-Sammlung ist inzwischen auf über sechshundert angewachsen. "Angefangen habe ich mit gerade mal vier Scheiben", erinnert sich Hinze. Kollegen und Freunde stellten dem Hobbymoderator dann CDs zur Verfügung. Und inzwischen ist Wernis Wester-Welle in der Szene so bekannt, dass Künstler ihm ihre Demo-Bänder anbieten und Plattenfirmen ihn mit kostenlosen Mustern versorgen.
Werner Hinze ist Beamter im Verwaltungsdienst der Post: "Es war schon immer mein Traum, eine Musiksendung zu moderieren", sagt der 49jährige. "Weil meine Frau gern Country-Musik hört, brachte sie mich auf die Idee mit der Country-Sendung im Internet."

Jeden Dienstag, pünktlich um 19 Uhr, geht er auf Sendung. Seine Lizenz hat er von einem Bürgerradio aus Bayreuth, das auch für die Gema-Gebühren aufkommt. Der Techniker, der auch bei der Erstellung der Homepage hilft, sitzt in Bonn. Geld verdient Werner Hinze mit seinem Western-Radio nicht. Aber er hat großen Spass an seiner Sendung, den Interviews und Kontakten mit Künstlern, Konzertveranstaltern, Plattenfirmen und natürlich mit den Hörern. Die sitzen weltweit am Computer, wenn im Michael-Bohnen-Ring die erste Country-Scheibe abgefahren wird: Hinzes Fans kommen hauptsächlich aus Deutschland, Österreich und den USA aber auch aus so exotischen Ländern wie Afghanistan.







