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Die High-Deck-Siedlung
Am südlichen Ende der Sonnenallee entstand von 1975 bis 1984 im Ergebnis eines städtebaulichen Wettbewerbes eine Siedlung des sozialen Wohnungsbaus mit über 2.400 großzügigen Wohnungen in vier- bis sechsgeschossigen Häusern. Die Idee der Architekten Oefelein und Freund war es, eine Siedlung zu bauen, in der Fußwege und Straßen konsequent getrennt sind. Und so entstanden die namensgebenden High-Decks, die zehn Fußgängerbrücken. Darunter liegen die Straßen und die mehr als 1.000 Stellplätze und Garagen. Zwischen den Wohnhäusern gibt es viel Grün und zahlreiche Spiel- und Bolzplätze.
Große Balkone und Terrassen, Sauna und Gemeinschaftsräume, das ist eine Seite der High-Deck-Siedlung. Doch Mitte der 90er Jahre verschelchterte sich die Situation: Aus der ruhigen Randlage direkt an der Mauer war die Siedlung in die Mitte Berlins mit einem hohen Verkehrsaufkommen auf der Sonnenallee gerutscht. Viele alteingesessene Mieter zogen ins Umland. Lärm- und Schmutzaufkommen nahmen erheblich zu. Seit 1999 arbeitet das Quartiersmanagement gemeinsam mit den Bewohnern daran, das Zusammenleben der vielen Kulturen in der High-Deck-Siedlung wieder zu verbessern.
Im Sommer 2007 hat der neue Eigentümer von rund 1.900 Wohnungen (Capricornus High-Deck Residential GmbH & Co. KG) angefangen, die Häuser, Wohnungen und High-Decks zu sanieren und farblich neu zu gestalten.
Auch die STADT UND LAND Wohnbauten-GmbH begann 2007 mit der farblichen Neugestaltung der Häuser in ihren Wohnbereichen.











