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Ehrung im Roten Rathaus

Den Tag des Ehrenamtes werden die freiwilligen Helfer  aus der High-Deck-Siedlung so schnell nicht vergessen: Aus den Händen von Staatssekretärin Hella Dunger-Löper erhielten sie am Montag den Ehrenamtspass oder eine Urkunde als Annerkennung für die freiwillige Arbeit im Quartiersmanagementgebiet. Die Neuköllner gehören damit zu einem Pilotprojekt: Berlin vergibt den Ehrenamtspass erst seit September dieses Jahres. Bisher haben ihn 120 Berliner  erhalten. Die High-Deck-Siedlung war das erste Quartiersmanagement, das diese Auszeichnung für seine freiwilligen Helfer beantragt hat.

Senatsverwaltung und Quartiersmanagement hatten im Roten Rathaus eine schöne Feier organisiert: Sicher hatten die meisten der Geehrten den Säulensaal mit den Figuren aus der preußischen Geschichte zuvor noch nie gesehen. Klassische Musik umrahmte die Verleihung der Urkunden. Stellvertretend für den Regierenden Bürgermeister begrüßte Friedemann Walther aus der Senatskanzlei die Gäste.

Ohne freiwilliges Engagement wäre die Stadt viel ärmer. Diese Aussage zog sich durch alle Reden. Hella Dunger-Löper,  Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, lobte den langen Atem, mit dem die freiwilligen Helfer sich immer wieder in den verschiedensten Bereichen einbringen und so über Generationen und zwischen verschiedenen Kulturen Brücken schlagen. Welche Bedeutung das Quartiersmanagement dabei hat, machte sie in einer Zahl deutlich: Als das QM vor sechs Jahren anfing,  waren in der High-Deck-Siedlung drei Ehrenamtliche im Mieterbeirat tätig. Am Montag wurden über 100 geehrt.

Neuköllns stellvertretende Bürgermeisterin Stefanie Vogelsang wies darauf hin, dass der Bezirk von allen ehrenamtlichen Helfern Berlins die meisten aufzuweisen habe. Nicht ohne Stolz vermerkte sie, dass sich auch die High-Deck-Siedlung in dieser Hinsicht gut entwickelt habe. "Neukölln braucht Sie", gab Vogelsang den Freiwilligen mit auf den Weg. Für ihr eigenes Ressort als Baustadträtin des Bezirkes sowie die Verantwortlichen bei der STADT UND LAND und in der Senatsverwaltung müsse das soziale Engagement der Bewohner aber auch Verpflichtung sein, die teils erheblichen baulichen Mängel in der High-Deck-Siedlung zu beseitigen.
 

Heike Kasten-Nkongolo