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High-Deck-Fotos prangen in der Casa de la Cultura

Es war sicher ein schweres Stück Arbeit, die rund 600 Quadratmeter große Ausstellungsfläche in der Casa de Cultura zu füllen. Etwa zwei Wochen blieben Ausstellungsmacherin Ilka Norman und ihren Helfern dafür. Wie kann man sichtbar machen, was die Kultur gerade in sozial schwachen Gebieten bewirkt?" Diese zentrale Frage soll "Impetus - Kultur als Stadterneuerung" beantworten.

Reger Andrang herrschte bei der Eröffnung der Ausstellung am vergangenen Dienstag. Der deutsche Botschafter in Argentinien, Dr. Rolf Schumacher, war ebenso gekommen wie der Regierungschef der Stadt Buenos Aires, Anibal Ibarra (Foto Mitte). Erst am Freitag zuvor hatte Ibarra mit einer Delegation die High-Deck-Siedlung besucht.

Die 111 Familienfotos aus der High-Deck-Siedlung gehören zu den zentralen Exponaten der Ausstellung (siehe Foto). Sie wurden im Rahmen des Projektes "...und ein Foto für Sie" von der Künsterlin Minah Son eigens zu diesem Zweck angefertigt und zeigen Menschen aus dem Quartier an ihren Lieblingsplätzen.

Die Berliner Ausstellung tut das durch Exponate zum Anfassen, Ausprobieren und Ansehen. So werden die blauen Liegestühle aus der Wederpark gezeigt, mit deren Hilfe die Künstlerin Seraphina Lenz das noch junge Parkgelände über dem Autobahntunnel an der Wederstraße in eine "Werkstatt der Veränderungen" verwandelt. Zehn Schaukeln bewegen sich über Thesen über Kunst. Harry Simon, Mietersprecher aus der High-Deck-Siedlung und Gast der Ausstellungseröffnung, ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen, eine der Schaukeln zu testen (Foto links).







