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Kinder bauen ihre Schlange

Bei dem Projekt unter der Leitung von Albrecht Klink vom Freilandlabor Britz galt es, den Stamm einer Pappel in eine Schlange zu verwandeln. Zunächst musste die Rinde von dem zersägten Baumstamm entfernt werden. Geduldig erklärten Klink und seine Mitarbeiter immer wieder den Gebrauch des Werkzeugs - Stechbeitel und Klöppel.

Die Holzschlange bleibt chemisch unbehandelt und wird deshalb durch den Einfluss der Witterung ihre Farbe von Hellbraun in Grau wechseln. Da Pappelholz weich ist, eignet es sich gut für eine Holzwerkstatt mit Anfängern. Nach einigen Jahren wird das Holz allerdings zerfallen.

Zwei Tage lang arbeiteten die Kinder an ihrer Schlange. Vom ungewöhnlichen Lärm angelockt, kamen immer mehr, so dass das Werkzeug bald vergeben war. Ab und zu ging auch mal ein Schlag daneben. Aber die Mitarbeiter des Freilandlabors hatten auch Pflaster im Gepäck. Nachdem die Rinde entfernt war, wurde die Schlange noch verziert. Anschließend wurden die etwa meterlangen Teile mit einem Drahtseil verbunden. So kann man sie nicht ohne weiteres wegtragen, aber dennoch ihre Position verändern, zum Beispiel, um sich im Kreis auf den Rasen zu setzen.







