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Ramadan: Fasten voller Lebensfreude

Es war eine gemeinsame Aktion des Quartiersmanagements in der High-Deck-Siedlung und des Arabischen Kulturinstitutes (AKI): Zum ersten Mal wurde im Nachbarschaftstreff das Fastenbrechen gefeiert. Für Muslime in aller Welt ist das ist der Höhepunkt jedes Tages im Fastenmonat Ramadan. Pünktlich bei Sonnenuntergang dürfen sie nach einem langen Tag der Enthaltsamkeit endlich wieder essen und trinken, Grund genug, anschließend zu feiern.

Nach dem ausgiebigen Mahl gaben Mitglieder von Aki den Bewohnern der High-Deck-Siedlung einen Vorgeschmack auf das dreitägige Fest, das in den musilimischen Ländern dem Ende des Ramadan folgt. Eingeleitet wurde das Programm von Musik auf der traditionellen Bambusflöte. Anschließend gab es eine orientalische Modenschau. Höhepunkt des Nachmittages aber waren die traditionellen Tänze.

Mit großem Interesse nahmen die deutschen Gäste die Informationen über den Ramadan auf, die als "Vorspeise" serviert wurden. Nach einem kurzen Gebet wurde dann das Buffet pünktlich kurz nach Sonnenuntergang um 16.25 Uhr eröffnet. In zweitägiger Arbeit hatte das mittendrin-Team eine große Auswahl an orientalischen Köstlichkeiten zubereitet. Der Zeitpunkt für die Freigabe des Essens rückt während es 29-tägigen Fastens übrigens jeden Tag um zwei Minuten nach vorn.

Eingeleitet wurde das gemeinsame Mahl mit einer alten Tradition: Jeder Gast konnte sich mit einigen Tropfen Köllnisch Wasser symbolisch die Hände waschen. Schließlich dient der Fastenmonat nicht nur der Besinnung auf den Koran und besonders intensiven Gebeten, sondern auch der Reinigung und Läuterung von Körper und Geist. 29 Tage lang sind zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang Essen, Trinken, Geschlechtsverkehr und andere Annehmlichkeiten verboten. Das gilt für alle gesunden Erwachsenen. Kinder bis zwölf Jahre, Alte, Kranke und Schwangere müssen nicht fasten.







