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Senatorin eröffnet Ausstellung über Quartiersmanagement

Viele tausend Menschen beteiligen sich aktiv am Quartiersmanagement in allen 17 Berliner Gebieten. "Diese Anteilnahme wollen wir durch die Ausstellung würdigen", sagte Ingeborg Junge-Reyer bei der Eröffnung in den Räumen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Zitate von Bürgern und Akteuren in den QM-Gebieten stehen deshalb bei der Präsentation des Quartiersmanagements im Mittelpunkt. Daneben werden ausgewählte Projekte kurz skizziert. Auf einem großen Stadtplan kann man sich einen Überblick über die räumliche Verteilung der QM-Gebiete verschaffen. Jedes einzelne wird auf einer Klapptafel vorgestellt. Über einem Terminal können die Besucher darüberhinaus die Internetseiten des Berliner Quartiersmanagements und der einzelnen Quartiere besuchen.
In einem kurzen Abschnitt geht die Ausstellung auch auf die Zukunft des Quartiersmanangements ein. Diese Perspektiven fasste die Senatorin bei der Eröffnung zusammen: Nach und Nach werde der Senat die QM-Gebiete aus seiner Verantwortung entlassen. Bei einem hohen Maß an Bürgerbeteiligung sollen sich die Bezirke stärker der Gebiete annehmen. Die starke Einbindung der Bürger bei der Verteilung der Mittel habe man im Rahmen der Quartiersfonds modellhaft erprobt. Auf diesem Wege müsse mutig weitergemacht werden. Junge-Reyer rechnet damit, dass im Zuge der Umstrukturierungen alte Diskussionen um den Finanzausgleich zwischen den Bezirken wieder aufleben. "Von der Ausstellung können wir ein Stückchen Mut in diese Diskussionen mitnehmen", so die Senatorin.
Die Ausstellung in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Behrenstraße 42, ist montags bis freitags jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet.







