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Von den High-Decks an die Placa de Mayo

Um die Koffer zu packen, ist es noch etwas zu früh: Erst am 7. September wird die Ausstellung in Buenos Aires eröffnet. Als Dank für seine mehr als zwanzigjährige Arbeit für den Mieterbeirat spendierte die STADT UND LAND Harry Simon nicht nur den "Nachbarschaftsengel", sondern auch einen Flug in die argentinische Hauptstadt.
"Uns war bei dem Kunstprojekt aus der High-Deck-Siedlung besonders wichtig, möglichst viele Einwohner aktiv mit einzubeziehen", sagt Quartiersmanagerin Ines Müller. Das Konzept von Minah Son, Menschen an ihren Lieblingsorten zu fotografieren und ihnen als Dankeschön und Erinnerung ein Foto zu schenken, sei diesem Anspruch voll gerecht geworden.
"Das Fotoprojekt ist der Prototyp für "Impetus", denn es hat gerade in der eher kulturreservierten High-Deck-Siedlung viel in Bewegung gebracht", lobt Dorothea Kolland, die Kulturamtschefin aus Neukölln. Harry Simon, pflichtet ihr bei: "Man kann deutlich beobachten dass viele Nachbarn durch die Fotos in Kontakt gekommen sind."
Neben den Familienportraits werden in Buenos Aires auch die Fassadenbilder aus der High-Deck-Siedlung vorgestellt. Außerdem arbeitet eine Schulklasse daran, im Rahmen der Städtepartnerschaft Kontakt per Internet zu Schülern in Buenos Aires zu knüpfen. Im Sptember wird dann eine weitere Schulklasse aus dem Quartier gemeinsam mit einer argentinischen Künstlerin ein Projekt in der Galerie am Körnerpark erarbeiten.
Die Ausstellung wird in Buenos Aires ab 7. September sechs Wochen lang zu sehen sein. Falls das Geld dafür aufgetrieben werden kann, soll sie im kommenden Frühjahr auch in Berlin gezeigt werden. Die Familienportaits sind - in etwas kleineren Format als in Argentinien - zur Zeit noch im Nachbarschaftstreff "mittendrin" zu sehen. Später sollen sie im Quartiersbüro aufgehängt werden. (Siehe auch www.quartiersmanagement-berlin.de unter "quartiersnews".)







