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Kita-Geburtstag: Party zum 25.

Ein wenig versteckt hinter den Grundschulgebäuden liegt der Eingang zur Kita in der Hänselstraße: Ein zweckmäßiger Flachbau mit einem großen Freigelände, dem man die 25 Jahre kaum ansieht. Kita-Leiterin Christel Dönges ist von Anfang an dabeigewesen: "Mit 160 Kindern haben wir angefangen", erinnert sie sich. Heute kommen jeden Tag 184 Kinder, vierzig davon sind jünger als drei Jahre und besuchen die Krippe.

An Gründen für ein großes Sommerfest zum 25-jährigen fehlt es also nicht. Ein großes Angebot an Spielen begeisterte die kleinen Besucher und auch an kulinarischen Köstlichkeiten für die Großen fehlte es nicht.

Zu den positiven Entwicklungen der letzten Jahre zählen Dönges und ihre Kolleginnen das Quartiersmanagement. Rund 200 000 Euro wurden zur Umgestaltung des Gartens bewilligt. Am 3. Juli ist der erste Spatenstich geplant. Außerdem genehmigte die Quartiersfonds-Jury Geld für eine neue Spielplatzkombination zum Rutschen und Klettern.

Nach der Wende hat sich auch in der Kita Hänselstraße viel verändert: Die Zahl der Kinder nicht deutscher Herkunft ist sprunghaft angestiegen. Allein in den Jahren 1995 bis 1999 hat sie sich verdoppelt und liegt jetzt bei 80 Prozent. So steht Hilfestellung beim Deutschlernen auf dem Arbeitsplan der Erzieherinnen inzwischen ganz oben. Zusätzliche Angebote mit Honorarkräften, die in kleinen Gruppen arbeiten, vertiefen diese Bemühungen. "Trotzdem stellen wir immer wieder fest, dass die Unterstützung im Elternhaus das Wichtigste für die Kinder ist", sagt die Kita-Leiterin.

Wohl als einzige Kita des Bezirks betreuen Dönges und ihre Kollegen die Kinder in der Regel nur bis zum fünften Lebensjahr: "Wir sind direkt der Ganztagsschule angeschlossen und so gehen unsere Kinder meistens geschlossen dort in den Vorschulunterricht." Jedes Jahr kommen rund 60 neue Kita-Kinder hinzu und müssen behutsam in die Gruppen integriert werden.

Heike Kasten-Nkongolo