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Eine wilde Mischung aus der Literaur

Im Frauenmonat März hatten die Frauen im Literaturcafé das Wort. Männer durften auch zuhören – und einer – Harry Simon - tat es auch. Was ist das Besondere an Frauenliteratur? Wir wissen es nicht und auch der Nachmittag im Nachbarschaftstreff hatte nicht den Anspruch diese Frage zu beantworten. Die Statistiken in Deutschland belegen allerdings, dass Frauen mehr lesen als Männer.

Den Abschluss machte Eva Hingott. Sie entstammt einer Familie, die seit rund 200 Jahren in Berlin lebt und das Kulturleben der Stadt beeinflusst hat. Eva Hingott überraschte die Zuhörer mit einem Auszug aus ihrer Familienchronik.

Britta Meixner stellte Maxie Wander vor. Die geborene Wienerin lebte mit Mann und Kindern in der DDR und machte sich als Autorin von Drehbüchern und Kurzgeschichten einen Namen. Das Buch "Guten Morgen, Du Schöne" mit Protokollen von Frauen aus der DDR wurde Anfang der achtziger Jahre Kult in Westdeutschland. Britta Meixner las das Protokoll der damals 30jährigen Unterstufenlehrerin Doris L..

Den Anfang bei den Lesungen machte Heike Höning. Sie brachte einige sehr anrührende Gedichte des Türken Nazim Hikmet zu Gehör. Der Anfang des 20. Jahrhunderts geborene Literat war als linker Intellektueller dem Regime in seiner Heimat nicht geheuer und saß einige Jahre in türkischen Gefängnissen. Von den Liebesgedichten, die er dort an seine Frau schrieb, las Heike Höning einige vor.

Heike Kasten-Nkongolo