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Stadtteilmütter gesucht

Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky: "Der Bevölkerungsanteil der Migranten in Nord-Neukölln beträgt heute 50 Prozent, in den Schulen sind es 80 bis 100 Prozent. In 15 Jahren werden die Menschen mit Migrationshintergrund drei Viertel der Neuköllner Bevölkerung ausmachen. Wir müssen mit einer engagierten Integrationspolitik diese Menschen erreichen! Die tollen Erfolge der Stadteilmütter in der Schillerpromenade haben dazu geführt, dass wir dieses Projekt ab September 2006 auf alle Neuköllner Quartiersmanagementgebiete übertragen und gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung finanzieren. Es ist damit zunächst bis 2008 gesichert."
 

Am Mittwoch wurde im Rathaus Neukölln eine Vereinbarung für das Projekt Stadtteilmütter in Neukölln unterzeichnet. Der Neuköllner Bürgermeister, Heinz Buschkowsky, die Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer, Herr Tack und Herr Jarkow von der ARGE Jobcenter Neukölln und Frau Rehlinger vom Diakonischen Werk Neukölln Oberspree e.V. verpflichten sich, gemeinsam ein Netz von 200 Stadtteilmüttern über alle 150.000 Einwohner in Neukölln-Nord zu spannen. Damit wird erstmals in Deutschland eine flächendeckende Integrationshilfe für eine Großstadtregion geschaffen. 
Start des Projekts wird der 1. September 2006 sein. Dann werden bis 2008 durch ausgebildete Stadtteilmütter mindestens 2000 Neuköllner Familien in 40.000 Stunden beraten. Das grundsätzliche Ziel dieses Pilotprojektes ist es, bildungsferne Familien, insbesondere aber nicht nur mit türkischem und arabischem Migrationshintergrund, zu erreichen und deren Integration zu fördern.

Heike Kasten-Nkongolo/Bezirksamt