Suche

Top Themen

  • Corona-Virus: Nothilfe, Beratung und Unterstützung

    Um alle unterschiedlichen Gruppen von Anwohnerinnen und Anwohnern in den Zeiten der durch das Coronavirus verursachten Pandemie zu unterstützen, hat das Quartiersmanagement High-Deck-Siedlung/Sonnenallee Süd eine Liste mit hilfreichen Adressen und Links zusammengestellte. Neben Antworten und Hilfen zum Schutz vor dem Virus finden Sie hier auch Kreativangebote für Kinder und Erwachsene.[mehr]
  • Quartiersflyer "Deck-Blatt"

    Neue Nachrichten aus der High-Deck-Siedlung und umfassende Informationen über Beratungsstellen und Ansprechpartner im Quartier finden Sie jeden Monat im "Deckblatt". Sie erhalten den Quartiersflyer in gedruckter Version in ihren Briefkasten oder können ihn auf unserer Website herunterladen.[mehr]

Drei Meter Dreiundreißig im Nachbarschaftstreff

Am 21. April wurde im Nachbarschaftstreff die Ausstellung "Drei Meter Dreiunddreißig  – Fundstücke aus der High-Deck-Siedlung" präsentiert. Sie ist Zwischenergebnis eines Projektes, in dem sich Schülerinnen und Schüler der Schule in der Köllnischen Heide, der Kepler-Schule und der Werkschule Löwenherz unter Anleitung des Projektleiters Carsten Cremer mit der Architektur der High-Deck-Siedlung auseinandergesetzt haben. Der ungewöhnliche Titel bezieht sich dabei auf den Abstand zwischen der Straße und den High-Decks, der drei Meter und dreiunddreißig Zentimeter misst.

Die Schüler bauten ein Modell der Siedlung, fotografierten ihre Häuser und ihre Lieblingsorte, zeichneten ihre täglichen Wege und entwickelten phantasievolle Visionen für die Gestaltung der Siedlung. Auch erwachsene Bewohner waren einbezogen und trugen wesentlich zum Gelingen des Projektes bei.

Die Schüler hatten ein "High-Deck-Kit" - eine Schachtel mit Fragen und Aufgaben zum Leben in der Siedlung - erarbeitet. Rund 30 Bewohner haben mitgemacht und die Aufgaben gelöst: Sie führten Tagebuch, fotografierten geliebte und ungeliebte Ecken in ihrer Wohnumgebung, sammelten Einkaufszettel und andere Gegenstände, die von ihrem Alltag in der High-Deck-Siedlung erzählen. Einige haben sich probeweise im Rollstuhl durch die Siedlung fahren lassen und dabei festgestellt, welche großen Hindernisse es an manchen Stellen gibt.

All das wurde in der Ausstellung zusammengetragen und mit einem elektroakustischen Konzert und Geschichten auf einem Anrufbeantworter zu einem Gesamtkunstwerk zusammengefügt. Die Besucher staunten über die kreativen Ideen der Schülerinnen und Schüler, vermittelten sie doch überraschende Blicke auf scheinbar Bekanntes in ihrer Wohnumgebung.

Das Projekt wird aus dem Projektfonds Kulturelle Bildung gefördert. Die Zwischenergebnisse waren zunächst nur für vier Tage im Nachbarschaftstreff zu besichtigen. Ein Trost für alle, die keine Gelegenheit zur Besichtigung hatten: Wenn das Projekt endgültig abgeschlossen ist, wird es eine erneute Ausstellung geben.

 

 

Text und Fotos: QM High-Deck-Siedlung / Weeber + Partner