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Bildungsmesse in der High-Deck-Siedlung

„Was gibt es denn da?“, fragte eine Passantin, die sich über die vielen Menschen vor dem Nachbarschaftstreff „mittendrin“ wunderte.  „Hier findet die Bildungsmesse für die High-Deck-Siedlung statt“, lautete die prompte Antwort eines Jugendlichen.

Die Veranstaltung des  Quartiersmanagements High-Deck-Siedlung wurde in Kooperation mit dem Jugendtreff „The Corner“, dem Internationalen Bund und dem JobCenter Neukölln realisiert. Bei der Bildungsmesse am 25. September präsentierten sich 15 Träger und Unternehmen aus Neukölln – darunter auch  Volkshochschule, Polizei und DEKRA – und informierten über Ausbildungsplätze,  Berufsvorbereitungen und Weiterbildungsmaßnahmen.

Häufig existieren seitens der Teilnehmer keine klaren Vorstellungen, was sich denn hinter einzelnen Berufsfeldern verbirgt, so dass Orientierungskurse für Jugendliche zu bestimmten Berufsfeldern, z.B. im handwerklichen und kaufmännischen Bereich, zu Gastro- und Hauswirtschaft, Friseur und Kosmetik, auch eine praktische Aufklärungsarbeit leisten können. Ähnlich verhält es sich mit den ebenfalls vorgestellten Vorbereitungskursen für Pflegeberufe, auch hier gab es erste Einblicke, die möglicherweise dann in einen Berufseinstieg münden.

Die Messe bot aber auch Menschen Informationen, die bereits einen Beruf erlernt haben, jedoch diesen nicht mehr ausführen können oder wollen. Mit Auskünften zu Umschulungen, z.B. zur Lagerfachkraft, zum KFZ-Mechatroniker oder Kraftfahrer, tun sich möglicherweise neue Perspektiven auf. Eine Perspektive bietet sicherlich auch die Nähe zum Flughafen Schönefeld, diese macht auch Berufsfelder  wie Luftverkehrskaufleute, Fluggerätemechaniker oder auch im Fluggastservice attraktiv. Neben technischem oder kaufmännischem Wissen sind gute Deutschkenntnisse nötig. Die entsprechenden Kurse wie auch ein spezieller Englischkurs, der auf Dienstleistungen abzielt, wurden auf der Bildungsmesse ebenfalls vorgestellt.
Für diejenigen, die in Wohnnähe arbeiten möchten und bereits Mutter sind, gab es Informationen über die Qualifizierung zur Stadtteilmutter, hier ist die Muttersprache ein großer Trumpf, bildet sie doch die Brücke zur Community.

Insgesamt wurden die Angebote stark genutzt, rund 500 Jugendliche und Erwachsenen fanden den Weg ins „mittendrin“. Das ist eine gute Bilanz, denn die Integration in den ersten Arbeitsmarkt kann durch solche Informationsveranstaltungen unterstützt werden.

Text: Quartiersmanagement / Weeber+Partner / B. Stelzl, Webredaktion Foto: QM