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Montag, 06.07.2020

Trägerwettbewerb: Mit Spaß zu Fuß zur Schule

Das Quartiersmanagement High-Deck-Siedlung/Sonnenallee Süd sucht in Abstimmung mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen und dem Bezirksamt Neukölln von Berlin einen Träger zur Umsetzung des Projektes „Mit Spaß zu Fuß zur Schule“. Das Projekt dient der Erfüllung öffentlicher Aufgaben im Interesse des Landes Berlin.

Ausgangssituation
Die Sonnenallee, die das Quartier High-Deck-Siedlung/Sonnenallee Süd in zwei Bereiche unterteilt, ist eine sehr stark befahrene Straße. Da es nur wenige Ampeln gibt, wird hier auch häufig schneller gefahren, als es eigentlich erlaubt ist. Die Grundschule sowie alle Kitas liegen auf der nordöstlichen Straßenseite. Bewohner jeden Alters und vor allem Kinder aus dem südwestlichen Teilbereich müssen die Sonnenallee täglich mehrfach überqueren, um in die Grundschule, die Kitas oder zum Bus usw. zu gelangen. Es gab in der Vergangenheit bereits mehrere Unfälle auf der Sonnenallee: Im Dezember 2010 verunglückten sogar zwei Menschen tödlich, darunter ein Kind; im März 2017 wurde ein Kind von einem Auto angefahren und schwer verletzt. Deshalb haben Bewohner, insbesondere Eltern, in den vergangenen Jahren zusätzliche Maßnahmen für einen sicheren Schul- bzw. Kitaweg gefordert. Die Ampel an der Ecke Jupiterstraße oder die Möglichkeit die Sonnenallee über das Brückenhaus zu überqueren, werden bisher leider kaum genutzt. Zwischen Heinrich-Schlusnus-Straße und Michael-Bohnen-Ring wurde bereits eine Tempo-30-Zone eingerichtet. Zusätzlich stehen seit 2010 morgens temporär Mitarbeiter von Beschäftigungsprojekten an der Sonnenallee, um die Überquerung für Kita- und Grundschüler zu unterstützen. Aus Sicht der Bewohnerschaft sind die bisher getroffenen Maßnahmen jedoch noch nicht ausreichend. Um vor allem den Schulweg für die Grundschüler zu verbessern, hatte die Gesamtelternsprecherin der Schule in der Köllnischen Heide Hafsa Özkan mit Unterstützung des Quartiersmanagements 2019 im Sommer das Projekt „Zu Fuß zur Schule“ initiiert, gefördert aus dem Aktionsfonds des Quartiersmanagements und zusätzlich unterstützt vom BUND. Darin wurde gemeinsam mit den Beteiligten (Präventionsbeauftragte der Polizei, Grundschule, FamilienForum High-Deck, Gesamtelternvertreterin, Beschäftigungsträger, Quartiersmanagement) einer dazu gegründeten Arbeitsgruppe ein Konzept entwickelt, um die Kinder und Eltern zu motivieren, den Weg in die Schule zu Fuß zurück zu legen und dabei den sicheren Weg zu wählen. Einer der sicheren Wege ist die Überquerung der Sonnenallee durch den Laubengang/Brückenhaus „Haus Leonberg“, das beide Siedlungsteile verbindet. Das Gebäude befindet sich im Eigentum der VONOVIA. Der dortige Laubengang ist zwar durch eine einseitige Verglasung hell und im Winter gut beleuchtet, aber er wird nur ungern von den Kindern und Eltern genutzt. Viele Menschen fühlen sich dort subjektiv unwohl.

Ziele
Der Laubengang durch das Brückenhaus soll mit Kindern (Schul- und ggf. Kitakindern) neugestaltet werden. Er ist eines der sicheren Wege zur Schule und in die Kita und sollte gerne genutzt werden. Der tägliche Weg der Kinder in die Einrichtungen sollte keine Herausforderung, sondern mit Freude verbunden sein. Das Gestaltungsprojekt, an dem vor allem die Kinder beteiligt sind, führt zur stärkeren Identifikation der Bewohner mit ihrem unmittelbaren Umfeld und dem Quartier. Da der Laubengang Teil des Seniorenwohnhauses Haus Leonberg ist, trägt das Projekt auch dazu bei, das Miteinander der Generationen zu fördern.

Zielgruppen
Kita- und vor allem Grundschulkinder, ältere Bewohner aus dem Haus Leonberg

Projektinhalt
Der Übergang/Laubengang im Brückenhaus „Haus Leonberg“ soll in einem künstlerischen und sehr stark beteiligungsorientierten Projekt neugestaltet werden. Dazu ist gemeinsam mit der Zielgruppe und einem Künstler zunächst ein Konzept zu entwickeln (Phase 1), das in Phase 2 in enger Kooperation mit der Zielgruppe umgesetzt wird.

Bilder zur Ansicht der aktuellen Zustands des Übergangs/Laubengangs im Brückenhaus können Sie hier herunterladen.

Zeitraum
Das Projekt kann frühestens am 1.9.2020 beginnen und sollte bis 31.12.2020 abgeschlossen sein. In gut begründeten Ausnahmefällen kann das Projekt verlängert werden.

Finanzierung
Jahresraten der Finanzierung: Programmjahr 2020/Jahresscheibe 2020: 16.000 Euro
Das Projekt wird aus dem Programm „Soziale Stadt/Sozialer Zusammenhalt“ finanziert. Für das Projekt steht eine Zuwendung in Höhe von 16.000 Euro als Fehlbedarfsfinanzierung zur Verfügung. Mit diesen Mitteln sind alle erforderlichen Personal- und Sachkosten zu finanzieren.
Falls nötig, können gegebenenfalls für die Umsetzung zusätzliche Sachmittel durch die VONOVIA bereitgestellt werden. Dies wird bis zum Projektbeginn abgeklärt.
Es wird ein Eigenanteil des ausgewählten Trägers in Höhe von mindestens 10% der Projektfördermittel vorausgesetzt. Dieser Eigenanteil kann in Form von Eigenmitteln oder Eigenleistungen erbracht werden. Zuwendungsempfänger können natürliche und juristische Personen sein. Natürliche Personen sollen zudem ein berechtigtes Eigeninteresse am Projekt nachweisen, das nicht wirtschaftlich begründet ist und einen entsprechend hohen Eigenanteil in das Projekt einbringen. Sie müssen außerdem eine Vertretung benennen.

Auswahlkriterien
Gesucht wird ein Projektträger, deren Beteiligte selbst künstlerisch aktiv sind oder der in Kooperation mit einem oder mehreren Künstlern arbeitet. Die Eignung des Trägers ist in der Antragsskizze darzustellen.
Ein schlüssiges Konzept zur Umsetzung, einschließlich Finanzierungsplan und Planung der Öffentlichkeits-arbeit, sind ebenso wichtige Voraussetzung, wie Referenzen zur Umsetzung von beteiligungsorientierten künstlerischen Projekten mit diesen Zielgruppen. Das eingereichte Konzept sollte die Herangehensweise beschreiben, muss jedoch noch keine thematische Umsetzung beinhalten. Vorschläge und Ideen für die Gestaltung sind durchaus willkommen, jedoch keine Bedingung. Sie sollen erst im Beteiligungsprozess mit den Zielgruppen erarbeitet werden.
Darüber hinaus sind Kenntnisse in der Abwicklung von Förderprojekten des Programms Soziale Stadt/ Sozialer Zusammenhalt einschließlich der Nutzung der EUREKA-Datenbank wünschenswert.

Einzureichende Unterlagen für den Trägerwettbewerb
Für das Auswahlverfahren im Rahmen des Projektfonds sind die beigefügte Antragsskizze sowie das Formular für den Finanzplan zu nutzen. Da die Felder in der Antragsskizze unbegrenzt beschreibbar sind, möchten wir Sie bitten auf folgende Punkte ausführlich einzugehen bzw. die Nachweise ggf. als An-lage beizufügen:
► Gesamtkonzept mit Unterteilung in die zwei Projektphasen,
► Nachweis der Erfahrungen und Qualifikationen der eingesetzten Mitarbeiter,
► Referenzen zu bereits durchgeführten künstlerischen Projekten mit ähnlichen Zielgruppen,
► Kostenkalkulation: Alle Kostenpositionen (Personalkosten, Honorare und Sachkosten) sind konkret und differenziert aufzuschlüsseln und mit Stundensatz und Stundenumfang anzugeben.
► unterschriebene Einwilligungserklärung nach § 4a Bundesdatenschutzgesetz
Die beigefügten Unterlagen können Sie auch hier herunterladen: https://www.pdl-berlin.eu „Downloads“ – Formulare Soziale Stadt Projektfonds.

Bewerbungsfrist und Bewerbungsadresse
Die schriftlichen Bewerbungsunterlagen sind bis spätestens 14. August 2020 im Quartiersbüro (Leo-Slezak-Straße 23, 12057 Berlin) einzureichen. Es besteht die Möglichkeit den Antrag per E-Mail zuzusenden, persönlich abzugeben oder auf dem Postweg zu schicken. Dabei zählt das Eingangsdatum, nicht der Poststempel. Bitte stellen Sie uns die vollständigen Antragsunterlagen auf jeden Fall als Datei per E-Mail zur Verfügung (high-deck-quartier@weeberpartner.de).

Datum und Ort der Auswahlgespräche
Es ist vorgesehen, dass geeignete Bewerber sich im Rahmen des Auswahlverfahrens persönlich im Quartier präsentieren. Die Durchführung dieser Auswahlgespräche ist im Zeitraum 24.-27.8.2020 (35. KW) geplant. Bitte merken Sie sich dies vor. Der konkrete Ort wird aufgrund der jeweils aktuellen Lage zum CoronaVirus mit der Einladung zum Gespräch bekannt gegeben.
Die Auswahl des Projektträgers wird die Steuerungsrunde des Quartiersmanagements High-Deck-Sied-lung/Sonnenallee Süd gemeinsam mit der Quartiersratssprecherin bzw. Stellvertreterin sowie Vertretern der Wohnungseigentümer und ggf. Schule/Kita treffen.

Hier können Sie die Projektausschreibung und die Formulare für die Antragsskizze und den Finanzplan herunterladen, außerdem Zusatzinformationen zum Ist-Zustand des Übergangs/Laubengangs im Brückenhaus "Haus Leonberg".

Kontakt und Informationen
Für Nachfragen steht das QM-Team bis 26.6.2020 unter Tel. 68 05 93 25 oder per E-Mail high-deck-quar-tier@weeberpartner.de gerne zur Verfügung. Ansprechpartnerin ist Frau Ines Müller.
Nähere Informationen zum Gebiet erhalten Sie unter www.high-deck-quartier.de

QM High-Deck-Siedlung/Sonnenallee Süd W+P GmbH