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Mit Lupe und Fernglas ab in den Park

Dass Schulenburgpark und Heidekampgraben voller verschiedener Büsche und Bäume stehen, mag dem einen oder anderen der Workshop-Teilnehmer ja sogar schon vor dem Rundgang aufgefallen sein. Doch wer kann sich vorstellen, dass es auf den Blättern und in der Baumrinden buchstäblich kreucht und fleucht?
Um die kleinen Insekten zu entdecken und zu beobachten, hatte Sven Kluge vom Freilandlabor Britz Lupen mitgebracht, zur Beobachtung von Vögeln Ferngläser. Schon der ungewohnte Umgang damit und die Erklärung, wie man so ein Glas überhaupt benutzt, war für die meisten Kinder neu.
Für manche Kinder ist zehn Uhr vormittags in den Ferien noch mitten in der Nacht. So dauerte es ein Weilchen, bis alle zehn Teilnehmer des Workshops eingetrudelt und ausgerüstet waren.
Eine muntere Schar von sechs bis zwölfjährigen Kindern vier Stunden lang bei der Stange zu halten, ist nicht ganz einfach.
Da kann die Geschichte von Karl, dem Kobold, aus einem mitgebrachten Buch am Originalschauplatz mit Handpuppe vorgelesen noch so anschaulich das Leben auf einem Kastanienbaum erklären - länger als drei Minuten zuhören ist für viele Kinder schon ein Problem. Sie wollen lieber selbst etwas machen. Doch auch dazu gab es beim Naturworkshop ausreichend Gelegenheit.
Mit der Lupe betrachteten die Kinder Insekten in der dicken Rinde einer Birke. Sie sammelten Blätter und andere Materialien, um nach dem ausgiebigen Spaziergang damit zu basteln. Und ganz nebenbei erklärte Sven Kluge ihnen die verschiedensten Pflanzen, Tiere und wie ihr Zusammenleben funktioniert.

Heike Kasten-Nkongolo