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Vier Feste auf den High-Decks

"Wo arbeiten Sie eigentlich?" "Ich habe gehört, Dein Mann kann Kuchen backen!" "Wer will noch ne Wurscht?" Munter ging es zu, als die Bewohner der Häuser Michael-Bohnen-Ring 8 bis 10 am Dienstagabend miteinander feierten. Eigentlich wollte man auf der Dachterrasse zusammenkommen. Doch angesichts des strömenden Regens konnte man auf eine leer stehende Wohnung ausweichen.

Die High-Deck-Siedlung hat sich zum ersten Mal am "European Neighbours Day" beteiligt, der jedes Jahr am 30. Mai in mehr als 450 Städten in 16 europäischen Ländern von über vier Millionen Menschen gefeiert wird. Es war vermutlich nicht das letzte Mal. Denn alle Beteiligten hatten trotz des schlechten Wetters großen Spaß.  Finanziell wurden die Nachbarschaftsfeste mit Mitteln aus dem Programm Soziale Stadt (Projekte und Aktionen des Mieterbeirates) unterstützt. Für die Kinder hatte die STADT UND LAND Wohnbautengesellschaft Malhefte und Stifte und Luftballons bereitgestellt.
 

Als resistent gegen die Kälte erwiesen sich die Anwohner der Fritzi-Massari-Straße 1. Sie feierten das Fest wie geplant geschützt vor dem Regen im Durchgang ihres Hauses. Doch ob im Kalten oder Warmen: In gemütlichen Runden saßen rund 100 Nachbarn an allen vier Orten  zusammen und verbrachte einige Stunden in angeregten Gesprächen.

Ganz ähnlich ging es den Gemeinschaften aus den Häusern Michael-Bohnen-Ring 20 bis 29 und 31 bis 37. Sie waren in die Spielzeugkiste oder in den Gemeinschaftsraum der EVM ausgewichen. Vielleicht wären noch mehr Nachbarn gekommen, wenn die Feiern draußen stattgefunden hätten. Doch der Stimmung tat der Umzug in geheizte Räume keinen Abbruch.

Jeder brachte Gartenstühle, Tische und etwas zu essen mit und so füllte sich das Buffet in dem liebevoll geschmückten Raum sehr schnell. Auf dem Balkon brutzelten die Würstchen auf dem Grill. Dekoration und Getränke steuerten Mieterbeirat und QM bei. Viele der Nachbarn kannten sich schon vom Sehen. Schnell kamen sie sich näher.

Heike Kasten-Nkongolo